Was tun gegen Fachkräfte-Mangel? Kemmerich antwortet dem ZDF

Ob Termine beim Arzt oder beim Handwerker – beide sind oft gleichermaßen schwer zu bekommen. Der Fachkräfte-Mangel wird aber auch in der Industrie zur immer größeren Herausforderung. Wie möchte die Thüringer FDP dieser Fehlentwicklung begegnen? Das fragte jetzt das ZDF den Spitzenkandidaten Thomas L. Kemmerich.
„Wie viel Sendezeit haben wir?“ Kemmerich antwortete gleich zu Beginn mit einer Gegenfrage. „Um dem Fachkräfte-Mangel entgegenzuwirken, braucht es ein ganzes Bündel an Maßnahmen. Darüber ließe sich eine halbe Stunde ohne Unterlass reden, und wir hätten längst noch nicht alles besprochen.“

Natürlich geht es auch in Kurzform. Wer Fachkräfte braucht, muss sie gewinnen. Dafür möchte die FDP:

  • die Berufsorientierung in den Schulen praxisnäher gestalten.
  • die Qualität der Ausbildung anheben.
  • die Attraktivität Thüringens als Arbeitsort stärken.
  • bundesweit zügige Anerkennungsverfahren für qualifizierte ausländische Fachkräfte etablieren.

„Wir dürfen keine falschen Erwartungen wecken. Es gibt keine schnellen Lösungen. Die Herausforderung wird über Jahre bestehen bleiben. Sie ist eine Mega-Aufgabe.“ Wichtig ist Thomas L. Kemmerich aber auch, die Verschlankung der öffentlichen Verwaltung voranzutreiben. Laut einer Erhebung des Thüringer Rechnungshofs stehen in Relation zur Einwohnerzahl etwa 10 % mehr Vollzeitbeschäftigte im Landesdienst als im Durchschnitt der anderen Bundesländer. Das entspricht etwa 5500 Stellen. „Solange es sich Thüringen erlaubt, überdurchschnittlich viele Menschen in der Landesverwaltung zu binden, kann man den Fachkräftemangel nicht kompensieren.“

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